Meningokokken-Infektionen – Was Sie darüber wissen sollten!

Bei etwa zwei Dritteln der Fälle führt eine Meningokokken-Infektion zu einer Meningitis (Hirnhautentzündung) und in etwa einem Drittel zu einer Sepsis (Blutvergiftung). Aktuelle Zahlen des Robert Koch-Instituts zeigen, dass nahezu zwei Drittel der erkrankten Säuglinge eine Sepsis entwickeln.

Welt-Sepsis-Tag: Eltern können
ihre Kleinen unwissentlich mit
Meningokokken infizieren,
wenn sie die Bakterien im
Nasen-Rachen-Raum tragen.

Eine Erkrankung kann innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich werden und muss nach Erkennen der ersten Anzeichen sofort mit Antibiotika behandelt werden. Von einer Infektion mit den Bakterien sind Säuglinge und Kleinkinder besonders häufig betroffen, da ihr Immunsystem noch nicht vollständig ausgereift ist. In Deutschland erkranken jährlich zwischen 300 und 400 Menschen an Meningokokken. 2016 waren es 336 Fälle. Gegen alle hierzulande auftretenden Serogruppen (A, B, C, W135 und Y) sind Impfstoffe verfügbar.

Was Sie über Meningokokken wissen sollten

Quelle: 
BORCHERT & SCHRADER public relations GmbH ,
08.09.2017

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