Studie zum Fitnessverhalten:

So lässt sich der innere Schweinehund besiegen

(akz-o) Fast jeder zweite Bundesbürger möchte gerne mehr Sport treiben, bei den unter 35-Jährigen sind es sogar mehr als 60 Prozent. Gute Absichten, die allerdings oft nicht besonders lange anhalten. „Statt ins Fitnessstudio zieht es die Bundesbürger dann abends doch wieder ins Restaurant, Kino oder vor den Fernseher“, erklärt Sascha Brandenburger, Experte für Gesundheitsförderung bei der mhplus Krankenkasse.

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Zu groß ist die Verlockung, sich auf dem Sofa lieber mit Chips und TV auseinanderzusetzen statt mit dem ungeliebten Muskelkater. Doch wie kann man seinen inneren Schweinehund besiegen? Ergebnisse liefert jetzt eine bevölkerungsrepräsentative Studie der mhplus Krankenkasse. Sie zeigt: Um eingefahrene Lebensgewohnheiten langfristig zu ändern, braucht man kluge Strategien, wie zum Beispiel Sport-Verabredungen mit Freunden. Dies würde 44 Prozent der Befragten zu mehr Bewegung verhelfen.

Immer mehr Bundesbürger lassen sich zudem durch technische Helfer motivieren. Ein Fitnessarmband, das sportliche Aktivitäten aufzeichnet, oder digitale Trainingspläne in Form einer App helfen ihnen dabei, sich mehr zu bewegen. Sie messen sich auch gern mit Freunden und Bekannten, zeigen ihnen über Apps und soziale Netzwerke die eigenen Fortschritte.

Wer sich technische Gadgets nicht als Motivator für mehr Sport vorstellen kann, für den ist vielleicht Geld ein Ansporn. Viele Krankenkassen, wie auch die mhplus Krankenkasse (www.mhplus.de), zahlen beispielsweise einen Bonus von 100 Euro pro Jahr für gesundes Verhalten. Dafür müssen sich Mitglieder regelmäßig sportlich betätigen und an Früherkennungsuntersuchungen oder Vorsorgeaktivitäten teilnehmen.

„Diese Möglichkeit wird eher zurückhaltend genutzt, offenbar wissen viele Bundesbürger gar nicht, dass es solche Bonusprogramme gibt“, erklärt Sascha Brandenburger. „Das ist schade, denn die Studie hat auch gezeigt: 44 Prozent würden für solche Belohnungen durch die Kasse regelmäßiger vom Sofa aufstehen, um Sport zu treiben.“

Quelle: 
AkZ Presse,
08.02.2019

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